Hochwasser beschäftigt die Brotgetreidemärkte

(AMI) Am Kassamarkt passiert weiterhin wenig. Marktteilnehmer erwarten vom kommenden USDA-Bericht neue Impulse und warten ab. Das Hochwasser an der Rheinschiene geht langsam wieder zurück, limitiert aber weiterhin die Lieferungen und bremst das Neugeschäft.

Dem Brotgetreidemarkt fehlt es an Bewegung, sowohl hinsichtlich der Preise als auch der Mengen. Erst langsam erwacht das Geschäft, gehandelt wird kaum etwas. Die hohen Pegelstände am Rhein und den Nebenflüssen haben nur wenig zusätzliche Ware bewegt, denn Mühlen und Mischfutterhersteller sind gut versorgt, so dass die verzögerten Lieferungen nur selten Engpässe auslösten. Wenn doch, dann war die Neubeschaffung mühsam und teuer. Das bot aber dem Markt keine Impulse: die Großhandelspreise sind nahezu unverändert, die Erzeugerpreise konnten sich in der zweiten Kalenderwoche sogar etwas befestigen und folgten damit den gestiegenen Terminnotierungen für Weizen in Paris. Diese legten zur Vorwoche immerhin um 1 EUR/t, spiegeln damit aber deutlich den lustlosen, abwartenden und pessimistischen europäischen Weizenmarkt wider, der aber, dank schwächerem Euro, immerhin Widerstandskraft gegenüber der rückläufigen US-Notierung beweist. Deren Hin und Her wird nicht übernommen, denn Parallelen zum Winterkill in den USA gibt es hier nicht. Allerdings bereitet die Nässe vielen Landwirten Sorgen. Das konnte bislang aber noch keine bedeutsame Preiswirkung erzielen. In Paris wird die kommende Weizenernte 7 EUR/t über Fronttermin bewertet, in Ostdeutschland wird den Erzeugern indes 2-5 EUR/t weniger für Brotweizen ex Ernte als für prompte Ware geboten. Da verwundert es dann auch nicht, wenn Kontrakte auf die kommende Ernte nicht einmal besprochen werden.

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